Ich bin ein sexuelles Wesen. (Aber vielleicht stehe ich im Zwiespalt mit meiner Natur - deshalb dieses Bild des Zentauren)
Wenn ich meine Natur verleugne, bekomme ich ein Problem mit meinem Körper. Er wird zum Beispiel krank.
Einerseits komme ich mir manchmal vor wie im Kampf mit einem Tiger...
Andererseits habe ich den Eindruck von einem alten Esel, der alles trägt, alles glaubt, alles hofft...
Einerseits komme ich mir manchmal vor wie im Kampf mit einem Tiger...
Andererseits habe ich den Eindruck von einem alten Esel, der alles trägt, alles glaubt, alles hofft...
Viele Verhaltensweisen und Errungenschaften unserer Kultur, auch aus Wissenschaft und Technik, können mich davon abhalten, meine Natur angemessen leben zu wollen…
Ich sage zu diesem Fehlverhalten: „Wir wollen auf den Mond!“
Warum? Nun, weil wir unseren Kindern schon Wiegen mit Rädern bauen…
später uns eine zweite Haut zulegen…
und uns oftmals so verhalten, als hätten wir keinen Körper, sondern nur einen Kopf…
Wir beschäftigen anscheinend nur ihn, zum Beispiel mit Fernsehen...
Wir beschäftigen anscheinend nur ihn, zum Beispiel mit Fernsehen...
Auch die ständige Beschäftigung mit dem Computer gehört zu dieser Art Fehlverhalten.
Deshalb führen dann Eindrücke, wie sie von folgendem Bild ausgehen, oft zu immensen Spannungen, welche mir signalisieren, dass ich meinen Körper irgendwie falsch behandelt habe...
Übermäßiges Essen soll dann meine Gefühle verdrängen und Ersatz für Genuß schaffen...
Und so äußert sich mein Fehlverhalten schließlich auch nach außen durch Fettleibigkeit, welche durch mangelnde Bewegung entsteht.
Sie unterstützt auch Erkrankungen und reduziert die Lebenserwartung meines ungeliebten „Trägersystems“, genannt Körper.
Sie unterstützt auch Erkrankungen und reduziert die Lebenserwartung meines ungeliebten „Trägersystems“, genannt Körper.
Bald verursacht der Körper mir dann Schmerzen,
erzeugt Gefühle, wie Unwohlsein, Mühe und Last.
Der Körper fordert, versorgt und gepflegt werden, macht also Arbeit und braucht Zeit, die für andere Dinge viel besser verwandt werden könnte…
Der Körper fordert, versorgt und gepflegt werden, macht also Arbeit und braucht Zeit, die für andere Dinge viel besser verwandt werden könnte…
Der Körper ist sichtbar, berührbar, greifbar und verletzbar.
Aus diesem Grund braucht er Schutz.
Ob das allerdings der richtige Schutz ist, ist fragwürdig:
Aus diesem Grund braucht er Schutz.
Ob das allerdings der richtige Schutz ist, ist fragwürdig:
In vielen Dingen ist er auch nicht präzise genug um moderne Aufgaben, welche diese Präzision erfordern, zu erfüllen.
Letztendlich ist der Körper sterblich und deshalb nicht zuverlässig.
So erkläre ich mir, warum Menschen sich entschieden haben, wichtige Aufgaben an Maschinen zu delegieren.
Das wiederum, so behaupte ich, führt zu einer immensen Kränkung.
Denn der Sinn des Lebens, zumindest eines männlichen Menschen, war es bisher, Aufgaben und Arbeit zu verrichten, welche ihn als machtvoll und unersetzlich darstellten.
So ist ein großer Interessenkonflikt entstanden, welcher die Sinnfrage – zumindest des männlichen Wesens – erneut in den Vordergrund rückt:
Wie verrichte ich eine sinnvolle Arbeit im Einklang mit meiner sexuellen Natur?
Ich meine, dass sich diese Frage bisher nicht zufriedenstellend hat lösen lassen.
Deshalb sind vor allem die weiblichen Wesen auf dem Vormarsch in alle Berufszweige, welche vorher männliche Domäne waren!
Die weiblichen Wesen haben, meiner Meinung nach, mit der Auseinandersetzung zwischen Geist und Körper eher weniger Probleme gehabt und nutzen den aufgebrochenen Zwiespalt der Männer, um sich alle führenden Positionen zu erobern.
Dabei werden sie meines Erachtens nicht gerade attraktiver...
Bleibt mir nur zu hoffen, dass durch die Erfahrungen, welche manche Frauen in den Chefetagen machen, eine Wandlung und ein Verständnis entsteht, welches zu einem Maß beiträgt, das Männern wie Frauen das Leben in Zukunft erträglicher macht.
Denn: Wer fühlt sich als Mann schon auf dem Mond wohl und welche Frau erträgt es schon lange, als Teufelin gesehen zu werden?
Dabei werden sie meines Erachtens nicht gerade attraktiver...
Bleibt mir nur zu hoffen, dass durch die Erfahrungen, welche manche Frauen in den Chefetagen machen, eine Wandlung und ein Verständnis entsteht, welches zu einem Maß beiträgt, das Männern wie Frauen das Leben in Zukunft erträglicher macht.
Denn: Wer fühlt sich als Mann schon auf dem Mond wohl und welche Frau erträgt es schon lange, als Teufelin gesehen zu werden?
















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