Samstag, 8. Januar 2011

Mitten im Leben von Tod umgeben...

"Dioxin in Futtermittel!" heißt die neueste Schreckensnachricht. Das Neue Jahr hat angefangen mit viel Krach und Bumm, viel Kälte und Eis und jetzt das...
Eigentlich kann ich dankbar sein, dass es doch so viel Wachheit unter uns Menschen gibt und wir uns noch nicht völlig ahnungslos einem Gifttod nähern. 
Doch solche Nachrichten machen mich schon etwas nachdenklich gegenüber der Verantwortungslosigkeit, oder Gier, oder Rücksichtslosigkeit, oder wie 'mensch' das nennen will, die Menschen dazu veranlasst, verseuchte Nahrung anzubieten. Wieviel Not muss da im Herzen solcher Menschen sein, dass für sie nur die Gewinnsucht eine Rolle spielt, frei nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut..."
Ich bin meinem Schutzengel sehr dankbar für seine Wachsamkeit, obwohl ich in den letzten Tagen, als der Eisregen bei uns war, direkt vor meiner Tür ahnungslos ausrutschte und dabei Glück hatte, mir nur die Hand verletzt zu haben. Wobei ich mich ziemlich hilflos fühle, sind diese Situationen, welche mit Macht und Geld zu tun haben. Wenn ein Menschenleben keine, oder nur eine sehr geringe Rolle zu spielen scheint, fühle ich mich zutiefst unwohl.
Ich wünsche mir, Menschen um mich zu haben, die noch ein Herz haben, auch für andere, welche nicht gerade in ihrem unmittelbaren Umfeld sichtbar sind und zu ihren "Freunden" gehören.
Ich denke, es gibt Schreckliches genug, ich brauche mich nicht beim Vermehren von Schrecken noch zu beteiligen, oder meine Position dadurch zu manifestieren, dass ich rücksichtslos werde.



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