Weihnachtszeit, Zeit der Geschenke!
Das größte Geschenk, was uns allen gegeben wurde, war Jesus Christus, der sich hingegeben hat zur Vergebung der Schuld und Versöhnung mit Gott, unserem Vater. Das ist mein Glaube.
Wie ich so heute morgen durch den Schnee stapfte und Menschen sah, wie sie den Bürgersteig freimachten, dachte ich daran, dass das gar nicht so selbstverständlich ist, dass Menschen ihre Kraft einsetzen, um es anderen leichter zu machen, durch das Leben zu kommen.
Ich war dankbar, dass es das noch gibt. Geld und die Bezahlung einer Arbeit hatten mich dazu verführt, zu glauben, dass es doch selbstverständlich sei, wenn ich Geld auf den Tresen lege, dass dann ein Anderer, eine Andere, für mich tätig wird.
Da brauche ich mich nicht zu bedanken, – Geld ist Leistung genug!
Ist das der Grund für die Missstimmung in unserer Gesellschaft?
Bei Luther war es die Kirche, welche die Menschen glauben machte, sie bräuchten nur Geld in die Kasse der Kirche zu legen – und schon sei die Seele erlöst.
Heute könnte der Trugschluss sein: Geld allein macht glücklich!
Etwas anderes braucht der Mensch nicht zum Leben. Dank? Wozu muss ich mich bedanken? – ich bezahle ja schließlich!
Der Hunger nach Anerkennung ist groß. Das neue Auto zeugt von Wohlstand und Vertrauen in die eigene Arbeitskraft. Die Arbeitsstelle zeigt, dass ich etwas kann und gebraucht werde in dieser Gesellschaft. Und meine Familie und die Kinder bezeugen, dass ich ein guter Mensch und Vater/Mutter bin und Tragkraft besitze und bereit bin, Verantwortung zu übernehmen.
Aber was, wenn das alles nicht mehr bedankt wird, – selbstverständlich erscheint, und nur noch Lasten auf meinen Schultern liegen?
Wer dankt mir für meinen Einsatz? Woher nehme ich meine Kraft? Und vor allem: Was tue ich, wenn diese Kraft einmal versiegt? Was ist der Antrieb meiner Seele für so viel Mühsal?
Nur der Erfolg, der neidische Blick meiner Nachbarn, das stille Nebeneinander, oder die sportliche Auseinandersetzung, zum Beispiel beim Fußball?
Woraus besteht mein Leben, wenn die Arbeit vorbei, die Kinder aus dem Haus und das Auto verschrottet ist und mein Rücken nicht mehr so recht mitmachen will bei der sportlichen Betätigung?
Natürlich, werden Sie sagen, habe ich da längst vorgesorgt: Meine Rente ist mir sicher, das Haus in Spanien, die … - aber auch das hat sich verändert!
Wir sind alle, so denke ich, ohne Ausnahme, – wie Adam und Eva – ,vor Gott zu Dieben geworden!
Wir haben, so meine ich, durch unser Leben eine "Wähnung" davon bekommen, was gut und was Böse sein könnte.
In der Bibel heißt es: „Und sie erkannten, dass sie nackt waren.“ Das Leben ist und bleibt endlich. Trotz der Zusage Jesu, es gäbe ein ewiges Leben, ist die Erde nur eine Zwischenstation. Es bleibt dabei. Und Jesus rät: „Sorget nicht, was ihr anziehen und was ihr essen sollt.“
In der Bibel heißt es: „Und sie erkannten, dass sie nackt waren.“ Das Leben ist und bleibt endlich. Trotz der Zusage Jesu, es gäbe ein ewiges Leben, ist die Erde nur eine Zwischenstation. Es bleibt dabei. Und Jesus rät: „Sorget nicht, was ihr anziehen und was ihr essen sollt.“
Was sind wir doch für Narren! Das Vertrauen in unsere neue Währung, den Euro, ist bereits schon wieder angegriffen.
Warum? Nun, ich denke, den Grund zu kennen:
Warum? Nun, ich denke, den Grund zu kennen:
Es fehlt an Dank und Anerkennung. Nur der Dank und die Anerkennung machen wirklich satt. Geld kann nur eine Weile zufrieden machen. Das neue Auto hat bald wieder einen Kratzer,
die Arbeitsstelle ist irgendwann nur noch grauer Alltag, die Kinder nerven und die übernommene Verantwortung überlastet.
Aber: Wer in seinem Einsatz Dank erfährt – der spürt:
(das kann ich bezeugen)
die Arbeitsstelle ist irgendwann nur noch grauer Alltag, die Kinder nerven und die übernommene Verantwortung überlastet.
Aber: Wer in seinem Einsatz Dank erfährt – der spürt:
(das kann ich bezeugen)
Das ist es, was das Leben lohnend macht und Kraft zum Weitermachen gibt:
Glänzende Augen, Aufatmen, wärmende Nähe, Freude am Leben, Gemeinschaft, Zufriedenheit.
Für das kommende Weihnachtsfest wünsche ich das uns allen.


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